Bedeutung der miRNAs bei der Entstehung und Progression des malignen Melanoms

MicroRNAs (miRNAs) sind kurze, nicht-proteincodierende RNA-Moleküle, die spezifisch an die Transkripte ihrer Zielgene binden und deren Expression durch Regulation der mRNA-Stabilität und deren Expressin durch Regulation der mRNA-Stabilität und der Translation kontrollieren.

Aufgrund der pleiotropen Auswirkungen dieser Negativregulatoren auf die globale Genexpression wird miRNAs auch eine wesentliche Rolle bei Entstehung und Progression aller Arten von Tumoren zugeschrieben. Dennoch ist ihre Bedeutung im Rahmen der Tumorigenese des malignen Melanoms noch weitgehend ungeklärt.

Abb. 1: miRNAs im malignen Melanom (modifiziert aus Völler, Ott, Bosserhoff, 2013, Clin Biochem)


Neben der Funktion der maturen miRNAs als entscheidende posttranskriptionale Regulationselemente, steht auch ihre Prozessierung und deren Charakterisierung im Melanom im Zentrum unserer aktuellen Forschung.

Abb. 2: Prozessierung von miRNAs im malignen Melanom (modifiziert aus Völler, Ott, Bosserhoff, 2013,
Clin Biochem)

Forschungsschwerpunkt: Malignes Melanom

Weitere Forschungsschwerpunkte