MIA 2 in der Leber

Das Protein Melanoma Inhibitory Activity 2 wurde mittels Gensuche als MIA Homolog entdeckt und wird im Gegensatz zu MIA spezifisch in Hepatozyten exprimiert. Untersuchungen haben gezeigt, dass das Protein bei einer Leberschädigung, zum Beispiel einer Leberfibrose oder -zirrhose, verstärkt gebildet wird, wohingegen dessen Expression im Hepatozellulären Karzinom (HCC) herunterreguliert ist. Aufgrund dieser Eigenschaften wurde MIA2 als Tumorsuppressor und potentieller Leberschädigungsmarker beschrieben. Wir untersuchen MIA2 in vitro im Hinblick auf mögliche Interaktionspartner, Lokalisation und dessen molekulare Funktion. Außerdem soll die Funktion des Proteins in vivo mit Hilfe eines MIA2 knockdown Mausmodells analysiert werden.

Abb. 1: Entstehung eines HCC (Hepatozelluläres Karzinom)

Forschungsschwerpunkt: Malignes Melanom

Weitere Forschungsschwerpunkte