Repellentfaktoren im Gelenkknorpel

Die Familie der Repellentfaktoren wurde erstmalig bei der Nervenentwicklung (Axonwachstum) beschrieben. Wir untersuchen die Regulation und Funktion dieser Faktoren in unterschiedlichen Zelltypen des synovialen Gelenks, wie z.B. in Chondrozyten und in Synovial-fibroblasten sowie in humanen mesenchymalen Stammzellen (hMSC) in entzündlichen bzw. degene-rativen  Erkrankungen wie rheuma-toider Arthritis (RA) und Osteoarthrose (OA). Dabei liegt der Fokus auf den Repellentfaktoren der Netrine und Slits und deren Rezeptoren UNC/ DCC und Roundabout (Robo). Bei der Analyse regulatorischer Mechanismen zeigte sich, dass bestimmte miRNAs in den Erkrankungen fehlreguliert sind und so auch die Expression verschiedener Gene in den Erkrankungen reguliert wird. Dadurch lassen sich möglicherweise neue Targets für die Therapie von RA und OA identifizieren.

Abb.: Repellentfaktoren und deren Rezeptoren im synovialen Gelenk

Forschungsschwerpunkt: Malignes Melanom

Weitere Forschungsschwerpunkte